2017er Weichenstellungen

Es gibt keinen Grund, über Jahre den stets selben Modus abzuwickeln. Und doch ist das Kernthema gewichtig, soll beibehalten werden. Also: Technik und Mathematik, Wissensgebiete und Berufsfelder, stellvertretend für andere Metiers, von Physik bis unendlich, sind auf Talente angewiesen.

Ursula Glaeser (links) Und Mirjana Peitler-Selakov

Ursula Glaeser (links) Und Mirjana Peitler-Selakov

Diese Talente werden selbstverständlich von der Natur beliebig und blind verteilt, landen also bei Mädchen ebenso wie bei Buben. Das bildet sich bloß später im Berufsleben nicht ab. Da herrscht eine eklatante Asymmetrie vor.

Das kennt Mirjana Peitler-Selakov aus ihrer Arbeit als Technikerin. Das kennt Ursula Glaeser aus ihrer Arbeit in der überbetrieblichen Ausbildung von Lehrlingen (ÜBA).

Die grundlegende Anforderung ist simpel. Wenn ein Mädchen auf die Idee kommen sollte, daß es eine Ingenieurin werden könnte, muß es einmal eine Ingenieurin sehen. Im GISAlab wird an Projekten gearbeitet, die Mädchen mit diesen Themen und Berufsbildern vertraut machen.

Dabei setzt Peitler-Selakov auch gerne Mittel der Kunst ein. Sie hat sich nun mit Glaeser besprochen. Es bahnt sich eine Kooperation mit deren KulturBüo Stainz [link] an. Bis zum kommenden Herbst wird da wohl einiges konkret geworden wein…