Ein Frage des Handwerks

Im Atelier von Künstler Niki Passath fand eine Konferenz statt, die ihre Bezugspunkte zum GISAlab hat. Es ging dabei sehr wesentlich um die Kunst, das Handwerkliche und die Zukunft der Koexistenz von Menschen und Maschinen.

Ursula Glaeser und Robert Gabris

Ursula Glaeser und Robert Gabris

Anders ausgedrückt, es waren hier kürzlich zwei Meldungen zu deponieren, zu diesem aktuellen Ereignis Berührungspunkte haben. In „Das 2017er Kunstsymposion“ [link] war der thematische Querverweis angelegt.

In „2017er Weichenstellungen“ [link] kam die kommende Mitarbeit von Ursula Glaeser zur Sprache, welche andrerseits mit ihrem KulturBüro Stainz eine Sektion des Kunstsymposions übernommen hat, wie auch Mirjana Peitler-Selakov so eine Sektion betreut.

Dazu kommt, daß wir im GISAlab schon mehrere Jahre eine fruchtbare Zusammenarbeit mit Passath pflegen. Bei dieser Konferenz, die im Projekt „Dorf 4.0“ verankert ist, war diesmal auch Künstler Robert Gabris aus Wien zu Gast. Außerdem der IT-Unternehmer Ewald Ulrich, der sich ebenfalls auf dem Kunstfeld engagiert.

Ewald Ulrich (links) und Niki Passath

Ewald Ulrich (links) und Niki Passath

Für hiesige Belange war ein Aspekt der Debatte besonders interessant. Gabris und Passath pflegen grundverschiedene Modi der Kunstpraxis. Der eine ein geradezu manischer Zeichner, der andere fast schon obsessiv in den Umgang mit Maschinen vertieft.

Dennoch sind sich beide einig, daß Handwerk eine unverzichtbare Basis sei. Bei Gabris heißt das, unausgesetzt zeichnen. Über Jahre. Passath hat Disziplin in der dauerhaften Übung aus dem Cello-Spiel bezogen, für das er sich einst als Kind ja nicht aus eigenen Stücken entschied. Dagegen macht Gabris die Erfahrung, daß sein selbstgewähltes Zeichnen ihm als besondere Qualität angerechnet wurde.

So oder so, versiertes Handwerk ist beiden die Basis. Dazu gilt allgemein, daß man unter zehntausend Stunden der Praxis nichts Nennenswertes vorzuweisen habe, egal, von welchem Handwerk die Rede ist.

+) Robert Gabris beim 2017 Kunstsymposion [link]
+) Niki Passath beim 2017 Kunstsymposion [link]

– [Die Konferenz] –