Abgesicherte Rückschau

So ist eben das Internet. Einerseits wird man manchen unerfreulichen Eintrag nie mehr los. Andrerseits ist Web-Evidenz flüchtig und für Dokumentationszwecke eher unsicher. Dazu kommt: wer kann zum Beispiel heute noch 5,25 Zoll-Disketten lesen? Wie sichert man Backups bei den hochgehenden Datenmengen verläßlich? Alles sehr knifflig und hybride.

Frauenmonat 2011: Künstlerin Ulla Rauter

Frauenmonat 2011: Künstlerin Ulla Rauter

Dagegen ist bedrucktes Papier geradezu ein Muster an Haltbarkeit. Egal! Das GISlab hat seine Wurzeln in einem Projekt, welches sich über mehrere Jahre entfaltet hat, als sich Kuratorin Mirjana Peitler-Selakov im Verein Kunst Ost zum Thema Frauenleben engagierte.

Wie dieser Prozeß an Tiefe gewann, fiel der Entschluß, daß sich jener Teil von Kunst Ost verselbständigen möge. Es gibt zwar nach wie vor eine Kooperationsbasis zwischen beiden Formationen, doch das GISalab ist eigenständig geworden und wird von Frauen geführt.

Nun ist die Webpräsenz einer kleinen regionalen Kulturinitiative wie Kunst Ost nicht annähernd so gründlich abgesichert, wie die große Wissensplattform Austria-Forum.

Außerdem besteht da ein mehrfacher Zusammenhang mit der Virtuellen Akademie Nitscha (v@n), einer der ersten autonomen Netzkulturinitiativen Österreichs.

Das lohnt eine etwas stabilere Dokumentationsebene, zumal auch unser GISAlab inzwischen das Zeug hat, als wegweisende Kulturinitiative zu gelten, deren Konzeption eher alleinstehend ist. Also werden hier ein paar frühe Beiträge archiviert, durch die transparent wird, wie es begann.

Das beleuchtet gerade jetzt den Hintergrund dieser Idee und damals erste Praxisschritte, da eben das spezielle Kulturjahr Graz 2020 eröffnet wurde und wir mit einem Projekt Teil dieses Ereignisses sind. Zwei Doku-Blätter:

+) Frauenmonat 2012: FMTech_Lab!
+) Girls: Art&Sci_Lab eröffnet!

 

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