Möge uns ein Licht aufgehen

Die Elektrifizierung der Welt beruht sehr wesentlich auf einem epochalen Match zwischen Thomas Alva Edison und Nikola Tesla. Die beiden stehen unter anderem für den Kontrast zwischen Gleichstrom und Wechselstrom.

edison
Alfonso Gomez-Rejon hat diesen Teil der Technologiegeschichte 2017 zu einem Spielfilm gemacht, der – zugegeben – etwas plüschig daherkommt: „Edison – Ein Leben voller Licht“ („The Current War“).

Aber es ist ein unterhaltsames Drehbuch, temporeich in üppige Bilder umgesetzt, wobei Benedict Cumberbatch einen sehr pathetischen, doch amüsanten Edison gibt.

Der spröde Tesla (ethnischer Serbe) klingt in der Synchronfassung, wie sich in manchen eingedeutschten Actionfilmen Latinos anhören. Aber der Film ist beeindruckend ausgestattet. Von der Garderobe bis zur Inneneinrichtung der Eisenbahnwaggons.

Vor allem aber bekommt man reichlich schönes altes Gerät zu sehen, historische technische Apparaturen. Allein deshalb hat mir der Film gefallen, den man unter „Familienkino“ reihen kann, der also auch für Kinder und für die Adventzeit geeignet ist. Da geht es ja um Lichter…

+) Edison – Ein Leben voller Licht