Lernen von den Meister*innen der Kreativität

In den letzten Blogbeiträgen habe ich euch gute Gründe dafür geliefert, wieso Innovation und vor allem Kreativität so wichtig für unsere Gesellschaft und das tägliche Berufsleben sind. Doch wirft man einen näheren Blick in das Geschehen von kreativen Prozessen gibt es noch mehr spannende Dinge zu lernen. Und von wem lernt man ein Handwerk besser als von den Meister*innen persönlich?

(Quelle : Burst/Pexels)

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Das „Auge für Dinge“ entwickeln
Künstler*innen werden meist durch ihr besonderes „Auge für Dinge“ charakterisiert. Sie sehen Motive, Inspirationen und Geschichten in Dingen/Menschen/Situationen, die von uns „Normalos“ als gewöhnlich und unspektakulär wahrgenommen werden. Was wir von ihnen lernen können ist, die Augen offen zu halten und versuchen die Dinge so zu sehen, wie es Künstler*innen tun würden. Wenn wir uns die Möglichkeit eröffnen, dass alles eine Inspirationsquelle sein kann, steigt die Wahrscheinlichkeit, tatsächlich inspiriert zu werden, um ein Vielfaches.

Sei der Schöpfer deiner Welt
Es ist keine Frage, dass isolierte Ideen auch erfolgreich sein können. Jedoch entfalten Innovationen oftmals erst ihr volles Potenzial, wenn sie in eine Umgebung platziert werden, die speziell für sie kreiert wurde. Ein praktisches Beispiel dafür ist die Schaffung von digitalen Welten, wie beispielsweise Facebook oder Instagram. Die Regeln und Rahmenbedingungen für diese Welten mussten erst bestimmt bzw. programmiert werden, um den User*innen eine Welt bieten, in die sie eintauchen können.

Kritisches Denken antreiben
Wenn man glaubt, dass Kunst das einzige Produkt von Künstler*innen ist, der hat sich gewaltig geirrt. Das Schaffen von Kunst soll für die Betrachter*innen nicht nur ein Augenschmaus sein, sondern oftmals auch zum reflektierten Denken anregen. An der Kunst des Fragenstellens, Hinterfragens und kritischen Denkens können wir uns definitiv ein Beispiel an Künstler*innen nehmen. Um diese Kunst auszuüben, wird eine gewisse Reflexion mit der eigenen Umgebung vorausgesetzt, um sie danach künstlerisch herausfordern zu können. Somit befindet man sich mitten in der Entfaltung einer Diskussion, die das eigene oder andere Leben verändern könnte.