Beiträge von: martin krusche

Umwälzungen

Allerhand neue Systeme, selbstlernende Apparate, Logistik-Roboter, maschinelle Dienstleister vieler Arten, aber auch erstaunliche Produktionssysteme, sind längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Das gilt offenbar nun ebenso für die Themen selbst.

Hamilton Technologies Inc.

„Hamilton popularisierte den Begriff Software-Engineering.“ So steht es bei Wikipedia zu lesen. Die Mathematikerin Margaret Hamilton wurde vor allem dadurch bekannt, daß sie für die NASA On-Board-Flugsoftware entwickelt hat und mit ihrem Team verhindern konnte, daß 1969 die Mondlandung der Landefähre von Apollo 11 abgebrochen werden mußte.

Lieber Friseurin?

Publizistin Elfriede Hammerl schreibt in ihrer aktuellen Kolumne: „Gelernte Friseurinnen verdienen zwischen 1325 und 1700 Euro, war in profil zu lesen, ausgebildete Kfz-Mechaniker 1960 bis 2180 Euro. Das heißt, der Kfz-Mechaniker kriegt jeden Monat 480 bis 635 Euro mehr aufs Konto als die Friseurin.“

Bad Robot, good Robot

Ich fand es sehr amüsant, als ich in einem Film-Nachspann dieses daherdackelnde, niedliche Maschinchen sah und zu hören bekam, die Produktionsfirma trage den Namen Bad Robot. Das ist der Betrieb von Hollywood-Größe J. J. Abrams, von dem wir auf diese Art wohl auch erfahren, das er in solchen Winkeln der Popkultur aufgewachsen ist.

Leaky Pipeline für Frauen in der Technik

„Informatik bleibt eine Männerdomäne – in Österreich. Die TU Wien versucht das seit Jahren zu ändern.“ So haben wir das schon vor Jahren aus Kreisen der Grazer TU gehört; und zwar in jenen ersten themenspezifischen Veranstaltungen von Kunst Ost, dem wiederkehrenden „Frauenmonat“, woraus schließlich das GISAlab entstand. Siehe dazu: [link] Den kompletten text aus dem… Read more »

Ein Frage des Handwerks

Im Atelier von Künstler Niki Passath fand eine Konferenz statt, die ihre Bezugspunkte zum GISAlab hat. Es ging dabei sehr wesentlich um die Kunst, das Handwerkliche und die Zukunft der Koexistenz von Menschen und Maschinen.

Die ungestüme Rey

In meiner Notiz zur Rennfahrerin Hellé Nice [link] hab ich ironisch angemerkt, Frauen „können keine Flugzeuge fliegen, keine Radios reparieren, ja meist nicht einmal einen Nagel gerade in die Wand schlagen. Sie waren noch nie im Weltall.“ Das sind nette Klischees, nicht einmal mehr in der Populärkultur standhalten.

Hellé Nice

Ja, wir haben schon gehört, daß Frauen angeblich nicht rückwärts einparken können. Und vorwärts fahren soll ihnen ebenso schwer fallen. Sie können keine Flugzeuge fliegen, keine Radios reparieren, ja meist nicht einmal einen Nagel gerade in die Wand schlagen. Sie waren noch nie im Weltall. Sie erfinden auch nichts.

2017er Weichenstellungen

Es gibt keinen Grund, über Jahre den stets selben Modus abzuwickeln. Und doch ist das Kernthema gewichtig, soll beibehalten werden. Also: Technik und Mathematik, Wissensgebiete und Berufsfelder, stellvertretend für andere Metiers, von Physik bis unendlich, sind auf Talente angewiesen.