Laufender Betrieb

Der aktuelle Betrieb ist sehr konzentriert. Momentan läuft eine Workshopreihe, mit der wir bei der AVL Cultural Foundation zu Gast sind. Künstlerin Ulla Rauter [link] macht in einigen ihrer technischen Anordnungen den Körper zu einem Teil des Ganzen, koppelt elektronische Elemente, macht so auch Körperfunktionen hörbar und sichtbar.

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GISAlab@AVL

Das GISAlab schließt sich heuer mit zwei Schritten dem Gleisdorfer Kunstsymposion an. Dabei steht das mythische Motiv des Ikarus im Mittelpunkt einiger Überlegungen. Bei Kunst Ost geht es heuer um die Intention „Eine Epoche begreifen“. Dabei spielt die Verknüpfung von Feinmechanik und Computerprogrammierung eine spezielle Rolle.

AVL Cultural Foundation

(Grafik: AVL Cultural Foundation)

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Kunst, Kompetenz und Mode

Galeristin Miryam Charim stellt fest: „Mir fällt auf, dass sich besonders viele österreichische Künstler für Mode interessieren.“ Bemerkenswert!

Christine König antwortet auf die Frage: „Wie würden Sie Ihr heutiges Outfit interpretieren?“ offenbar augenzwinkernd: „Für mich ist es ein bisschen so, als ob meine Taufpatin, eine Großbäuerin aus Niederösterreich, auf eine Judokämpferin treffen würde. Es gefällt mir, weil man sich darin ganz wunderbar bewegen kann.“

(Quelle: Der Standard, 5.12.2014)

(Quelle: Der Standard, 5.12.2014)

Die reich bebilderte, sehr anregende Geschichte nimmt einige Wendungen; auch zu Fragen wie: „Warum wird in Wien die Galerienszene von Frauen dominiert?“ Gabriele Senn: „Es gibt auch international viele Frauen, wobei das Geschlechterverhältnis weltweit relativ ausgewogen ist. Vielleicht ist es ein Zufall, dass es in Wien so viele Frauen gibt.“

Der STANDARD konstatiert: „Unter Künstlern dominieren weiterhin Männer.“ Gabriele Senn dazu: „Ja, aber viele Frauen drängen nach.“

In diesem lesenswerten Artikel werden einige Teilthemen angerissen, die weiter zu verfolgen sich lohnen würde. Etwa: „Was unterscheidet Kunst und Mode?“ Elisabeth Thoman erwidert: „Kunst ist zweckfrei, ist eine Sache für sich. Kunst ist eine Sprache, aber eine andere als die gesprochene, als Schrift. Ein Kommunikationssystem.“

Volltext: Der STANDARD

Die Kulturspange zur Netzkultur

Das GISAlab ist aus einigen Arbeitslinien des Kulturlabors Kunst Ost entstanden. Es hat aber seine wesentlichen Wurzeln in den persönlichen Kompetenzen von Mirjana Peitler-Selakov. Sie ist einerseits Diplomingenieurin der Elektrotechnik, andrerseits Kunsthistorikerin.

Diese beiden Felder fanden vor Jahren eine interessante Überlappung, da Peitler-Selakov als leitende Kuratorin jenes Medienkunstlabors (MKL) fungierte, das einige Zeit im Grazer Kunsthaus bestand: [link]

Von links: Kuratorin Mirjana Peitler-Selakov, Medienkünstler Niki Passath und Karakuri-Künstlerin Kirsty Boyle bei einer Konferenz von Kunst Ost

Von links: Kuratorin Mirjana Peitler-Selakov, Medienkünstler Niki Passath und Karakuri-Künstlerin Kirsty Boyle bei einer Konferenz von Kunst Ost

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Medienkompetenz: Inhalte und technisches Know how

Das GISAlab ist aus einigen Projektverläufen von Kunst Ost entstanden. Da ging es zuerst einmal speziell um Frauenleben. Dann rückte das Thema Frauen & Technik in den Fokus. Da wiederum fiel sehr schnell auf, daß junge Frauen und Mädchen einfach zu wenig Zugänge zu diesem Genre haben.

Jelena Juresa (links) Und Bernadette Moser bei der Einstellung von Video und Ton

Ausstellungsvorbereitungen: Jelena Juresa (links) und Bernadette Moser bei der Einstellung von Video und Ton

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Bemühungen der TU Graz

Das GISAlab entstand aus dem „Frauenmonat“ von Kunst Ost. Die Idee war ursprünglich, in der regionalen Kulturarbeit einen „Schwerpunkt Frauenleben“ zu setzen. Das machte unter anderem diese Asymmetrie sichtbar.

Obwohl viele Mädchen selbstverständlich ebenso technische Talente zeigen wie Buben, landen diese Talente mit einem nur verschwindend geringen Anteil in der Berufswelt. Das bedeutet, ganz pragmatisch betrachtet, diese Gesellschaft vergeudet Potential.

(Quelle: Kleine zeitung)

(Quelle: Kleine Zeitung)

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Eigentlich war alles lustig

„Technische Berufe bieten gute Zukunftsaussichten, trotzdem beklagt der Techniksektor immer wieder einen Mangel an entsprechenden Fachkräften. In Österreich liegt der Anteil von Naturwissenschafter*innen und Techniker*innen am Gesamtarbeitsmarkt unter dem EU-Durchschnitt, es gäbe also noch Potenzial. Dennoch wählen Jugendliche zu selten technische Berufe, die Studierendenzahlen in Technikstudien sind im Sinken begriffen, die Europäische Kommission hat bereits 2001 deshalb eine „Krise“ des Interesses junger Menschen an naturwissenschaftlich-technischen Berufen benannt (vgl. Thaler & Zorn 2009).“

Künstler Günther Pedrotti mit einem Team

Künstler Günther Pedrotti mit einem Team

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Computergitarre und Rennwagen

Hier ist ein wenig Vertrautheit mit dem Englischen hilfreich, aber es geht notfalls auch ohne. Ich bin auf Jeri Ellsworth gestoßen, weil sie aus einer ausrangierten Baß-Gitarre und einem kaputten Commodore C64 eine spielbare E-Gitarre gebaut hat. Das fand ich sehr amüsant und das Ding klingt in der Praxis ziemlich kurios.

Jeri Ellsworth mit ihrer „Commodore-Gitarre“ (Foto: Screenshot Ellsworth)

Jeri Ellsworth mit ihrer „Commodore-Gitarre“ (Foto: Screenshot Ellsworth)

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Lego-Mädchen wollen Spaß!

Zur Zeit macht ein ebenso amüsanter wie anregender Brief eines kleinen Mädchens im Web die Runde.

Charlotte schreibt, sie sei sieben Jahre alt und liebe Lego, aber es ärgere sie, daß da mehr Lego-Buben als Lego-Mädchen zu finden seien.

Sie hat in einem Spielwarengeschäft zwei Abteilungen vorgefunden, mädchenrosa und bubenblau, ist mit dem Figurenangebot keineswegs einverstanden.

(Quelle: Twitter US)

(Quelle: Twitter US)

Charlotte kritisiert etwa: Die rosa Leute dürfen zuhause herumsitzen, einkaufen, am Strand promenieren. Die blaue Partie hat die Action: Abenteuer, Arbeit, Menschen retten oder auch üble Jobs wie mit Haien schwimmen.

Daher läßt Charlotte die Firmenleitung wissen: „Ich will, daß Ihr mehr Lego-Mädchen macht, daß die auf Abenteuer gehen dürfen und Spaß haben können. Okay?“

Elektrotechnik und Design

Das neue Jahr ist noch so jung, aber es tauchen schon interessante Geschichten auf. Technik, das heißt ja keinesfalls bloß an Dingen herumschrauben oder viel Strom durch dünne Kabel schicken, was weiß ich. Es ist so ein großes Feld.

Eine interessantes Feature in der „Kleinen Zeitung“ stellt uns Cornelia Kawann vor

Eine interessantes Feature in der „Kleinen Zeitung“ stellt uns Cornelia Kawann vor

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